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Spannung (Volt)
Kann man sich wie Wasserdruck vorstellen. Je höher die Spannung, desto mehr Strom könnte fliessen.
Ein bisschen genauer ist die Spannung Energie pro Ladung. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Spannung
Die Pins vom ESP32 dürfen nicht mit Spannungen über 3.3V oder unter 0V verbunden werden.
Überspannung (bereits 5V) oder Unterspannung (weniger als 0V) kann einen ESP32 beschädigen.
Sensible Bauteile können auch durch elektrostatische Entladungen (schnell mal einige 1000V) beschädigt werden. Allerdings fallen diese Spannungen bei Entladung sofort zusammen.
Strom (Ampère)
Kann man sich wie Druchfluss (Liter/Sekunde) vorstellen.
Oder genauer durchfliessende Ladung pro Sekunde. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Strom
Wenn etwas kaputt geht, ist es fast immer ein zu grosser Strom (der entsprechend viel Hitze bedeutet).
Die Pins vom ESP32 sollten nicht mit mehr als 10 mA Strom belastet werden.
Widerstand
Kann man sich ein bisschen wie der Rohrdurchmesser einer Wasserleitung vorstellen. Bei kleinem Widerstand (dickes Rohr) können grosse Ströme fliessen.
Formel
$$ U = R \cdot I $$
Typische Beispiele
Einfacher Widerstand
Spannung $U=3.3 \text{ V}$, Widerstand 220 $\Omega$. Damit ist der Strom $I=\frac{3.3 \text{ V}}{220 \, \Omega} = 15 \text{ mA}$, also bereits über den 10 mA, die der ESP32 gut verträgt.
Spannungsteiler
LEDs
Leuchtdioden sind keine normlen Widerstände. Man kann sich Dioden eher als Schleusen vorstellen, die sich ab einer gewissen Spannung erst öffnen und dann sehr viel Wasser durchlassen.
Nie eine LED ohne Vorwiderstand (der auch danach sein kann) anschliessen!
Rechenbeispiel
Spannungsabfall einer roten LED, ca 1.5 V, Vorwiderstand 220 $\Omega$, Gesamtspannung 3.3 V.
D.h. über dem Widerstand ist noch eine Spannung von 1.8 V = 3.3 V - 1.5 V, was einem Strom von $\frac{1.8 \text{ V}}{220\, $\Omega} \approx 8 \text{ mA}$ entspricht, also tip top für den ESP32.